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::: 07. November 2005 Das nächste irrsinnig große Ding (3) Hier ist ein weiterer Abschnitt aus einem langen Interview, das Steve Jobs 1996 der Zeitschrift Wired gab. Wir fanden es so interessant, daß wir es übersetzt in mehreren Abschnitten wiedergeben - es wird einige Tage dauern, aber es lohnt sich [hier ist Teil 1, hier Teil 2]. Welche Gelegenheiten warten noch auf uns da draussen? Was glauben Sie, wer die Haupt-Nutznießer des Webs sein werden? Wer gewinnt am meisten? Die Leute, die - ... etwas zu verkaufen haben! … etwas mitzuteilen haben? ... zu verkaufen! Sie meinen die Publizistik? Es geht um mehr als um’s Publizieren, es geht um Kommerz. Die Menschen brauchen nicht mehr in viele Geschäfte zu rennen. Sie werden ihre Sachen über das Web kaufen! Und was ist mit dem Web als großer Demokratisierer? Wenn Sie sich ansehen, was ich in meinem Leben gemacht habe - da gibt es viele Elemente von Demokratisierung. Eine kleine Firma kann im Web wie ein großes Unternehmen wirken und genauso zugänglich sein. Große Firmen stecken hunderte Millionen Dollar in ihre Distributionskanäle - das Web wird diesen Vorteil komplett neutralisieren. Wie wird die ökonomische Landkarte aussehen, wenn dieser Demoratisierungsprozess eine Runde weiter ist? Das Web wird die Welt nicht ändern, jedenfalls nicht in den nächsten 10 Jahren - es wird sie erweitern. Und sobald wir diese Web-erweiterte Welt haben, wird man sehen, daß auch Demokratisierung stattfindet. Das Web wird nicht alles und jeden beeinflussen - wenn es 10 Prozent der Güter und Dienstleistungen dieses Landes umfasst, wäre das phänomenal. Ich glaube, es wird ein weitaus höherer Prozentsatz sein. Letzten Endes wird es ein gewaltiger Teil der Wirtschaft werden. Was ist die größte Überraschung, die diese Technologie bieten wird? Wissen SIe, die Sache ist, daß ich älter bin - ich bin 40, und diese Technologie ändert die Welt nicht. Wirklich nicht.
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Das wird die Herzen der Menschen brechen... Das tut mir leid - aber es es wahr. Wenn man Kinder hat, ändert sich die Sicht auf diese Dinge. Wir werden geboren, wir leben einen kurzen Moment, wir sterben. Das passiert seit langer Zeit. Die Technologie wird nicht viel daran ändern - wenn überhaupt. Diese Technolgien können das Leben angenehmer machen, sie können uns Kontakt zu Menschen verschaffen, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wenn man ein Kind mit einem Geburtsfehler hat, kann man damit andere Eltern und Unterstützergruppen finden, medizinische Informationen, die neuesten experimentellen Medikamente. Diese Dinge können ein Leben tiefgreifend verändern. Ich spiele das nicht herunter. Aber man tut sich keinen Gefallen, wenn man die Dinge ständig in diesem radikalen Licht sieht - daß sich alles ändert. Nicht alles muss die Welt verändern, um wichtig zu sein. Das Web wird sehr wichtig sein. Wird es das Leben von Millionen Menschen ändern? Nein. Oder sagen wir: vielleicht. Aber im Moment kann man das nicht mit Sicherheit sagen - es gibt kein sicheres Ja. Wahrscheinlicher wird es sich nur allmählich in das Leben der Menschen schleichen. Es ist sicher nicht wie das Erlebnis des ersten Fernsehers, es wird sicher nicht so wichtig wie die ersten Radiosendungen. Es wird nicht so wichtig. Wie also wird das Web unsere Gesellschaft verändern? Wir leben in einer Informations-Wirtschaft, aber ich glaube, nicht in einer Informations-Gesellschaft. Die Menschen denken weniger wie früher, hauptsächlich aufgrund des Fernsehens. Die Menschen lesen weniger, und ganz sicher denken sie auch weniger. Deshalb glaube ich nicht, daß die meisten Menschen das Web nutzen werden, um mehr Informationen zu bekommen. Wir haben schon jetzt eine Informations-Übersättigung. Egal wieviele Informationen das Web auftischen kann - die meisten Menschen bekommen sowieso schon mehr Informationen, als sie aufnehmen können. Das Problem ist das Fernsehen? Wenn man jung ist, schaut man sich das Fernsehen an und denkt: das ist eine Verschwörung. Die Sender haben sich verbündet, um uns zu verblöden. Aber wenn man ein bißchen älter wird, merkt man, daß das nicht stimmt. Es ist das Geschäft der Networks, den Leuten genau das zu geben, was sie wollen. Das ist ein viel deprimierender Gedanke. Eine Verschwörung ist optimistisch! Man kann die Bastarde an die Wand stellen! Man kann eine Revolution machen! Aber tatsächlich ist es das Business der Fernsehsender, den Leuten ihre Wünsche zu erfüllen. Das ist die Wahrheit. Steve Jobs sagt uns also, daß alles noch schlimmer wird? Es wird schlimmer! Jeder weiß das! Glauben Sie nicht, daß alles schlimmer wird? Doch, ja. Aber ich habe gehofft, ich könnte hier erfahren, wie die Dinge besser werden. Glauben Sie wirklich, daß die Welt schlechter wird? Oder haben Sie nicht doch das Gefühl, daß die Dinge, die Sie tun, die Welt besser machen? Nein. Die Weltlage verschlimmert sich. Sie hat sich seit den letzten 15 Jahren oder so verschlimmert. Aus zwei Gründen: global gesehen, wächst die Bevölkerung dramatisch. Keine unserer Strukturen, seien sie wirtschaftlich oder politisch, hat darauf eine Antwort. Und: in diesem Land scheinen wir immer weniger kluge Leute in der Regierung zu haben. Und die Menschen beschäftigen sich immer weniger mit den wichtigen Entscheidungen, die wir treffen müssen. |
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(Umberto Eco)
I don't do .INI, .BAT, or .SYS files. I don't assign apps to files. I don't configure peripherals or networks before using them. I have a computer to do all that. I have a Macintosh, not a hobby.
(Fritz Anderson)
Mir doch Blunzn, was für ein Prozessor drin ist, solange ein Apple drumrum ist!
(Jacqueline Godany)
Ich bin ein Bewohner des digitalen kleinen gallischen Dorfs. Ein Mac-User. Ich habe ein Betriebssystem, das nach einem Raubtier benannt ist, nicht nach einem Rind.
(Peter Glaser)
To this technical-ninny it’s clear
In my compromised 100th year,
That to read and to write
Are again within sight
Of this Apple iPad pioneer
(Virginia Campbell, 100 Jahre)
Never ask a man what kind of computer he drives. If its a Mac, he'll tell you. If not, why embarrass him?
(Tom Clancy)
It is true that I have a great admiration for the elegances and brilliances that have emerged from my favourite address in the world: 1 Infinite Loop, Cupertino, California, the home of Apple Computers.
(Stephen Fry)
The Macintosh may only have
10532,535 % of the market, but it is clearly the top10532,535 %!(Douglas Adams)
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