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::: 24. Januar 2006

 Inside Intel-Macs  

Unser Kollege Ben Schwan vom metamac magazin unterhielt sich mit dem Chip-Experten Andreas Stiller, Autor der c’t-Kolumne „Prozessorgeflüster“, über Apples Wahl und die neue Intel-Mac-Technik. Das komplette sechsseitige Interview findet sich im aktuellen metamac magazin:

metamac: Der Intel-iMac enthält wohl auch ein Trusted Platform-Modul. Wozu? Wird es nach Standard benutzt?

Stiller: Ja, auf dem Board befindet sich, fest aufgelötet, ein Infineon TPM 1.2. Damit könnte Apple unter anderem sicherstellen, dass OS X nur auf den Mac-Systemen läuft. Und es bietet die Basis für DRM für andere Applikationen und Dienstleistungen. Über Vor- und Nachteile, Möglichkeiten und Risiken von TPMs sind in c’t ja schon viele, vele Seiten veroffentlicht worden, das kann man hier gar nicht alles auflisten. Wie das TPM jetzt im iMac benutzt wird, ist derzeit noch unklar - die Tests laufen ja erst an.

imagemetamac: Glauben Sie, dass der TPM-Einsatz Apple nochmals „in den Hintern beißen“ könnte?

Stiller: Der ein oder andere wird deshalb davon Abstand nehmen. Apple hat aber mit iTunes gezeigt, dass ein vernünftiges Marketingkonzept inklusive digitaler Rechteverwaltung großen Erfolg haben kann. Wer „Hollywood“ ins Wohnzimmer holen will (ich persönlich nicht) kommt kurz oder lang kaum an DRM vorbei.

metamac: Apple setzt statt auf ein gewöhnliches PC-BIOS auf ein so genanntes EFI. Was ist das genau? Warum wird es verwendet?

Stiller: Das Extensible Firmware Interface ist auf Intels IA64 (Itanium) schon lange eingeführt. Früher hatten alle Systeme einen Monitor oder ein „ROM-Basic“, das auch ohne Betriebssystem einen gewissen Zugang zum Rechner ermöglichte. Mit EFI kann man Betriebsystem-unabhängig vor dem Booten Hardwaretreiber laden, konfigurieren, vernünftige Bootmenüs mit diversen Optionen einrichten, intensive Debug- und Hardwaretestmöglichkeiten bieten, Remote-Zugänge ermöglichen (u.a. für Intels „Active Management“) und so weiter. Die Windows-Version für IA64 ist bereits EFI-tauglich, Windows XP derzeit jedoch noch nicht. Windows Vista wird es aber sein. Intel will EFI als Open Source unter der Common Public License (CPL) freigeben.

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24.01.06 - 16:40 Uhr von Redaktion | Permalink | Rubrik Macs  | 2 Kommentar(e), 522x besichtigt | IRC-Chat | E-Mail an die Redaktion |
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Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.
(Umberto Eco)

I don't do .INI, .BAT, or .SYS files. I don't assign apps to files. I don't configure peripherals or networks before using them. I have a computer to do all that. I have a Macintosh, not a hobby.
(Fritz Anderson)


Mir doch Blunzn, was für ein Prozessor drin ist, solange ein Apple drumrum ist!
(Jacqueline Godany)


Ich bin ein Bewohner des digitalen kleinen gallischen Dorfs. Ein Mac-User. Ich habe ein Betriebssystem, das nach einem Raubtier benannt ist, nicht nach einem Rind.
(Peter Glaser)

To this technical-ninny it’s clear
In my compromised 100th year,
That to read and to write
Are again within sight
Of this Apple iPad pioneer
(Virginia Campbell, 100 Jahre)


Never ask a man what kind of computer he drives. If its a Mac, he'll tell you. If not, why embarrass him?
(Tom Clancy)

It is true that I have a great admiration for the elegances and brilliances that have emerged from my favourite address in the world: 1 Infinite Loop, Cupertino, California, the home of Apple Computers.
(Stephen Fry)

The Macintosh may only have 10 5 3 2,5 3 5 % of the market, but it is clearly the top 10 5 3 2,53 5 %!
(Douglas Adams)


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