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::: 18. April 2006

 Chips und Betriebssystem werden irrelevant  

Interessante Gedanken von John Hill, einem IT-Consultant, zitiert in Macsimumnews:

»Leopard und Vista sind die letzten Betriebssysteme, die die Verbraucher noch kennen werden.  Als Apple zu Intel wechselte, geschah das angeblich wegen der Laptops-Chips. Ich glaube aber, es war ein Signal dafür, daß der Prozessor keine Rolle mehr spielt - er ist billige Massenware. Ich bin sicher, daß OS X auf einem AMD- oder Cell-Prozessor laufen kann. Auf kurze Sicht spielt das Betriebssystem noch eine Rolle, auf lange Sicht wird sich niemand mehr darum kümmern. Leopard (OS 10.5) wird dafür sorgen.

Wohin führt das? Sehen Sie sich den iPod an. Niemand kümmert sich um den Chip im iPod, und niemand kümmert sich um das Betriebssystem des iPod. Apples Zukunft liegt darin, die coolsten, funktionellsten Geräte zu machen. Die Techies werden sich weiter daran erfreuen, die Geräte auseinander zu nehmen, aber die Konsumenten wird es nur interessieren, ob es funktioniert oder nicht. Ja - das bedeutet, daß Apple OS X an Dell lizensieren wird, Apple wird lediglich das Hardware-Design der Geräte kontrollieren, die Dell verkauft. Apples Juwelen sind auf lange Sicht hochwertige Software wie iLife, Quicktime, Safari sowie das Hardware-Design. Prozessoren und Betriebssysteme werden irrelevant.«

Eine Beta-Software von Apple genügt, und die altgewohnten Regeln werden diskutiert und stehen zur Disposition. Ich denke immer noch - das ist der Punkt, um den es geht: Jobs fordert von seinen Kunden etwas, das Bill Gates nie wagen wird. Er fordert den Ausbruch aus vertrautem Denken, den Abwurf von Ballast, den Start zu neuen Planeten. Er fordert Courage - und das ist es, was Apple cool macht, auf lange Sicht. Die Zeit der grausamen Wunder ist noch nicht vorbei (Stanislaw Lem).

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18.04.06 - 19:00 Uhr von majo (Mac Essentials) | Permalink | Rubrik Kommentar  | 17 Kommentar(e), 773x besichtigt | IRC-Chat | E-Mail an die Redaktion |
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Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.
(Umberto Eco)

I don't do .INI, .BAT, or .SYS files. I don't assign apps to files. I don't configure peripherals or networks before using them. I have a computer to do all that. I have a Macintosh, not a hobby.
(Fritz Anderson)


Mir doch Blunzn, was für ein Prozessor drin ist, solange ein Apple drumrum ist!
(Jacqueline Godany)


Ich bin ein Bewohner des digitalen kleinen gallischen Dorfs. Ein Mac-User. Ich habe ein Betriebssystem, das nach einem Raubtier benannt ist, nicht nach einem Rind.
(Peter Glaser)

To this technical-ninny it’s clear
In my compromised 100th year,
That to read and to write
Are again within sight
Of this Apple iPad pioneer
(Virginia Campbell, 100 Jahre)


Never ask a man what kind of computer he drives. If its a Mac, he'll tell you. If not, why embarrass him?
(Tom Clancy)

It is true that I have a great admiration for the elegances and brilliances that have emerged from my favourite address in the world: 1 Infinite Loop, Cupertino, California, the home of Apple Computers.
(Stephen Fry)

The Macintosh may only have 10 5 3 2,5 3 5 % of the market, but it is clearly the top 10 5 3 2,53 5 %!
(Douglas Adams)


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